ÄRZTLICHE MINIMALINVASIVE BEHANDLUNGEN IN DER BREMER ÜBERSEESTADT

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BOTULINUMTOXIN BEI CHRONISCHER MIGRÄNE

Start / Ratgeber / Botulinumtoxin bei chronischer Migräne

Worum es geht

Bei Migräne ist in Deutschland nur ein einziges Präparat mit Botulinumtoxin (umgangssprachlich „Botox“, Botox® ist der Markenname eines Präparats) zugelassen, und zwar nur zur Vorbeugung bei chronischer Migräne. Laut Fachinformation sollen Diagnose und Behandlung durch Neurologinnen und Neurologen mit Erfahrung in der Behandlung chronischer Migräne erfolgen oder unter ihrer Aufsicht.

Was chronische Migräne heißt

Chronisch heißt: Kopfschmerzen an 15 oder mehr Tagen im Monat, davon an mindestens 8 Tagen mit Migräne, und andere vorbeugende Mittel haben nicht ausreichend gewirkt oder wurden nicht vertragen.

Wer der richtige Ansprechpartner ist

Erste Ansprechpartner sind deine Hausarztpraxis und die Neurologie. Dort wird geklärt, ob die Bedingungen der Zulassung erfüllt sind.

Nebenwirkungen

Bekannt sind unter anderem Nackenschmerzen, Muskelschwäche, ein hängendes Augenlid und Kopfschmerzen.

Fragen für deine Ärztin oder deinen Arzt

  • Erfülle ich die Bedingungen für chronische Migräne?
  • Welche Vorbeugung habe ich schon versucht?
  • Wer behandelt, und hat die Person Erfahrung mit chronischer Migräne?

HÄUFIGE FRAGEN

Zugelassen ist es nur zur Vorbeugung bei chronischer Migräne, nicht bei gelegentlichen Anfällen.

Diese Seite informiert. Ob eine Behandlung für dich in Frage kommt, kann nur eine Ärztin oder ein Arzt nach Untersuchung und Aufklärung beurteilen.

Quellen: Fachinformation des für chronische Migräne zugelassenen Präparats (Stand 08/2026)